Standort Hummelsbüttel

Meine Völker stehen ganzjährig in unserem Garten in Hummelsbüttel. Ihren Honig sammeln sie nicht nur in den vielen umliegenden Gärten, sondern auch im angrenzenden Naturdenkmal Sievertsche Tongrube, in den Landschaftsschutzgebieten der Feldmark und in der breiten grünen Lunge entlang des Alsterwanderwegs.

Völkeranzahl

Gestartet bin ich 2019 mit 2 Bienenvölkern. Durch die Bildung von Ablegern und auch durch das natürliche Schwärmen der Bienen verändert sich diese Völkeranzahl stetig. Derzeit kümmere ich mich um 8 Bienenvölker.

Aus 1 mach 2 – meine Art der Völkervermehrung

Zur Bildung eines Ablegers entnehme ich einem starken Volk einige Brutwaben mit ansitzenden Arbeiterinnen und siedele diese in ein neues Zuhause, eine soganannte Beute, um. Die Bienen ziehen sich dann selbst aus der sehr jungen Brut eine neue Königin heran.

Ein Vorteil dieser Form des Schröpfens besteht für mich darin, dass die natürliche Art der Völkervermehrung, das Schwärmen, meistens unterbleibt. So ein Schwarm landet nämlich gerne mal in Nachbars Garten. Und so friedlich und entspannt die beteiligten Bienen auch sein mögen – das muss nicht sein.

Die Honigbiene

Honigbienen leben in Staaten mit bis zu 50.000 Tieren. Dabei sind die Aufgaben klar verteilt. Die Königin legt pro Tag bis zu 2.000 Eier. Die Arbeiterinnen kümmern sich um die Brut und die Honigbearbeitung, sammeln Nektar und Pollen und schützen das Nest. Die männlichen Bienen schließlich, die Drohnen, sind vollkommen erfüllt von der Hoffnung, sich einmal im Leben mit einer Königin auf dem Hochzeitsflug zu paaren.

Ursprünglich gehören meine Bienen zur Rasser der Carnica, eine Unterart der westlichen Honigbiene (Apis mellifera). Mit jeder neuen Bienenkönigin, die auf eigene Faust den Hochzeitsflug unternimmt, mischt sich aber das Genmaterial durch, weil die Rasse keinen Einfluss auf das Paarungsverhalten hat.